Die Sumpf-Schafgarbe enthält, wie alle Schafgarben, ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe mit cholagoger und krampflösender Wirkung und kann als Amara-Aromatikum bei Verdauungsbeschwerden
eingesetzt werden. Verwendet wird das blühende Kraut.

Die Sumpf-Schafgarbe enthält, wie alle Schafgarben, ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe mit cholagoger und krampflösender Wirkung und kann als Amara-Aromatikum bei Verdauungsbeschwerden
eingesetzt werden. Verwendet wird das blühende Kraut.
Der gemeine Odermennig oder Ackerkraut (Agrimonia eupatoria) wirkt gegen Durchfall, aber auch entzündungshemmend auf den Schleimhäuten im Mund. Verwendet wird das
Kraut.
Laut Kommission E ist der Tee auch wirksam gegen Bronchitis.
Die Echte Nelkenwurz (auch Benediktinerwurzel) enthält in der Wurzel das ätherische Öl Eugenol, das äußerlich vor allem in der Zahnheilkunde (schmerzstillend, antiseptisch, antibakteriell)
eingesetzt wird. Traditionell sind ihr auch Wirkungen bei Hämorrhoiden nachgesagt worden.
Die Brombeere ist eng mit der Himbeere verwandt und hat auch einen ähnlichen Einsatzbereich in der
Pflanzenheilkunde: die Gerbstoffe wirken adstringierend und entzündungshemmend und helfen bei Erkältungen und leichtem Durchfall.
Das Jakobsgreiskraut ist giftig, die in ihm enthaltenen Pyrrolizidine führen bei Tieren
zu schweren bis tödlichen Schäden im Verdauungstrakt und sind auch für den Menschen nicht unbedenklich.
Baldriangewäschse sind eine Unterfamilie der Geißblattgewächse. Sie finden sich häufig an Wald- und Wegrändern, gerne auch in der Nähe von Bachläufen.
Der medizinisch verwendete Baldrian (Valeriana
officinalis) hat weiße bis rosafarbene, doldenartige Blütenstände und gefiederte Blätter. Verwendet wird vor allem die Wurzel als Beruhigungsmittel.
Leider giftig: die Heckenkirsche.
Die in Asien beheimatete und bekannte Balsambirne (auch Bittergurke , Momordica charantia)
kann als Nahrungsergänzung bei Typ II Diabetes genommen werden, solange noch keine
Medikamentenpflicht besteht.