
Das Wilde Stiefmütterchen, auch Acker- oder Hornveilchen genannt, gehört zu den Veilchengewächsen.
Das Wilde Stiefmütterchen, auch Acker- oder Hornveilchen genannt, gehört zu den Veilchengewächsen.
Die Gewöhnliche Goldnessel (Lamium galeobdolon)- ist nicht für besondere Heilwirkungen bekannt, aber hübsch und essbar (wie alle Taubnesseln).
Ungebetener, recht invasorischer Gast in vielen Gärten und zugleich ein leckeres Wildgemüse: das ist der Giersch. Früher einmal wurde er auch Zipperleinskraut genannt und galt als Mittel gegen
Gicht, Rheuma und Arthritis. Für diese Wirkungen gibt es jedoch keine naturwissenschaftlichen Belege.
Der Echte Hopfen (Humulus lupulus) ist ein Hanfgewächs, das bei Unruhe, Angstzuständen, Einschlafstörungen und Appetitlosigkeit sowohl innerlich (als Tee) als auch äußerlich
(Hopfenkissen, Hopfengirlanden) eingesetzt werden kann. Zudem wirkt er harntreibend. Und all das ohne bekannte Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen!
Beinwell (Symphytum) oder Comfrey wirkt entzündungshemmend und hilft äußerlich angewendet bei Prellungen und Verstauchungen. Allerdings ist der Einsatz auf Grund
der großen Menge enthaltener Pyrrolizidinalkaloide (außer beim Upland-Beinwell!), die
auch über die Haut aufgenommen werden, in letzter Zeit umstritten. Verwendet werden vorwiegend die Blätter.
Es gibt verschiedene Veilchen:
– Märzveilchen (die ersten)
– Hundsveilchen: erkennbar an weißem Sporn
…
Huflattich (Tussilago farfara) wurde seit Alters her vor allem bei Husten und anderen Erkrankungen der Atemwege eingesetzt – geriet aber neuerdings wegen seines Gehalts an Pyrrolizidinalalkaloiden in Verruf – wild gesammelt gilt seine Anwendung heute laut BfArM
als nicht mehr vertretbar.